Gestalter fertigen Tischuhren in der Metallwerkstatt
In den vergangenen Wochen arbeiteten die Schülerinnen und Schüler unserer 11. Klasse der Fachrichtung Gestaltung an einem besonderen Praxisprojekt, das handwerkliche Präzision, kreatives Denken und individuelles Gestalten miteinander verband. Ziel war die Entwicklung und Herstellung einer eigenen Tischuhr aus Metall, bei der jede Uhr ein echtes Unikat darstellt.
Zu Beginn entwarfen die Schülerinnen und Schüler ein individuelles Design für ihre Uhr. Dabei stand nicht nur die Funktion im Vordergrund, sondern vor allem die persönliche Idee: Form, Aufteilung und Gestaltung sollten ein stimmiges Gesamtkonzept ergeben. Anschließend wurden die Entwürfe in den RAHN-Werkstätten in der Hansastraße praktisch umgesetzt. Aus Aluminium fertigten die Schülerinnen und Schüler die einzelnen Uhrenteile selbst an, schnitten das Material zu, bohrten, montierten und setzten die Uhr Schritt für Schritt zusammen. Dabei konnten sie wichtige handwerkliche Grundlagen erlernen und vertiefen, sowie Verantwortung für den eigenen Arbeitsprozess übernehmen.
Im weiteren Verlauf wurde das Projekt im Fachpraxis-Unterricht kreativ weiterentwickelt. Die Oberflächen der Uhrenteile gestalteten die Schülerinnen und Schüler ganz nach ihren eigenen Vorstellungen. Besonders herausfordernd war die Arbeit an den vier sogenannten „Zeitflächen“, die jeweils aus einem Dreieck bestehen. Jede dieser Flächen musste für sich wirken und zugleich Teil eines schlüssigen Gesamtkonzepts sein. Hier waren Kreativität, gestalterisches Geschick und Durchhaltevermögen gefragt.
Mit großem Engagement, Ideenreichtum und einem feinen Gespür für Details meisterten die Schülerinnen und Schüler diese Aufgabe. Die entstandenen Uhren zeigen eindrucksvoll, wie vielseitig und individuell Praxisunterricht sein kann.



